Ölheizung

Eine Ölheizung, auch Ölfeuerung genannt, erzeugt durch die Verbrennung von Heizöl Wärme, welche für verschiedene Zwecke (Gebäudeheizung, Brauchwasser) verwendet werden kann. Das Heizöl wird dabei in einem speziellen Tank, entweder im Gebäude oder als Aussentank, vor Ort gelagert.

Oelheizung
Moderne Heizungen wärmen das Heizöl vor (meistens elektrisch) und leiten unter Zuhilfenahme eines Gebläses die Verbrennung ein. Dabei wird das Öl mit Hilfe einer Pumpe über eine Düse in den Brennraum des Heizkessels eingespritzt. Das daraus entstehende, zündfähige Öl-Luftgemisch wird durch eine Zündvorrichtung entfacht. Danach erfolgt die Verbrennung ohne weitere Zündung. Der Flammenwächter (UV-Fotodiode) überwacht permanent den Verlauf des Brennvorganges und gewährt den sicheren Betrieb Ihrer Anlage. Moderne Anlagen nutzen sogar die Wärme der Abluft (Kondensationstechnik), indem diese über Wärmetauschflächen geführt werden. Die daraus gewonnene Wärme wird ebenfalls zum Heizen verwendet.

Vorteile einer Ölheizung:

  • Vergleichsweise tiefe Investitions- und Unterhaltskosten
  • Hohe Versorgungssicherheit. Die heute bekannten weltweiten Ölreserven reichen bis weit ins 21. Jahrhundert
  • Unabhängigkeit durch Wärme auf Vorrat im eigenen Tank
  • Optimale Energieausnutzung durch Brennwerttechnik
  • Ideal zur Unterstützung von Solaranlagen, da die Ölheizung jederzeit Wärme abgeben kann. Stichwort Minergie!
  • Nahezu schwefelfreies Heizöl schont Ihre Heizung und Umwelt

Oel